COMFORT WITH STYLE UND ZUGLEICH NACHHALTIG PRODUZIERT.

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Ein Blick hinter die Kulissen mit Christoph Götzendorfer

Unsere Stärke liegt nicht nur in unseren Produkten, sondern auch in unseren Werten. Im folgenden Interview teilt unser kaufmännischer Geschäftsführer Christoph Götzendorfer seine Perspektiven zu Qualität, Verantwortung und der Zukunft von „Made in Europe“.

Hartjes ist mit seinen mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der größte Schuhproduzent in Österreich. Die Marke steht für Gesundheitsbewusstsein, Komfort und modischen Stil genauso wie für soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit.

Was macht den Unterschied von Hartjes-Schuhen zu den vielen am Markt erhältlichen Anbietern aus?
Für uns ist ein Schuh kein Wegwerfprodukt, sondern ein langlebiges Qualitätsprodukt. Während viele Anbieter auf schnelle Trends und niedrige Preise setzen, bauen wir Schuhe, die funktionieren- für den Fuß, für den Alltag und für viele Jahre. 

Warum sollte sich eine Kundin für Hartjes-Schuhe entscheiden, was kann sie sich erwarten?
Eine Kundin kann erwarten, dass der Schuh vom ersten Moment an passt – ohne Einlaufen, ohne Kompromisse. Darüber hinaus bekommt sie ein Produkt, das sie über Jahre begleitet. Das ist für uns ein zentraler Nachhaltigkeitsaspekt: weniger kaufen,dafür besser. Und nicht zuletzt: Sie entscheidet sich bewusst für ein Produkt, das unter fairen Bedingungen in Europa hergestellt wird. 

Sie sind Österreichs größter Schuherzeuger. Warum sind Sie im Gegensatz zu anderen hiergeblieben?
Weil wir davon überzeugt sind, dass Qualität und Verantwortung untrennbar miteinander verbunden sind.
Die Produktion in Österreich gibt uns Kontrolle über jeden einzelnen Schritt – vom Material bis zum fertigen
Schuh. Natürlich wäre es einfacher, günstiger zu produzieren. Aber wir glauben, dass unsere Kundinnen genau diesen Unterschied erkennen und schätzen.

Wo sehen Sie die Vorteile, wo die Nachteile gerade in Österreich zu produzieren?
Der größte Vorteil ist die Qualitätssicherung und die Nähe – sowohl zu unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch zu unseren Partnern. Wir können schnell reagieren, flexibel entwickeln und unsere Standards konsequent umsetzen. Der Nachteil sind natürlich die Kosten. Aber wir sehen das weniger als Problem, sondern als klare Positionierung: Wir wollen nicht die billigsten sein, sondern die besten in unserem Segment.

Wie beurteilen Sie die Zukunftsaussichten am Schuhmarkt angesichts der Billigkonkurrenz aus Lohnniedrigländern? 

Der Markt wird sich weiter differenzieren. Es wird immer einen starken Preisfokus geben – aber gleichzeitig wächst das Bewusstsein für Qualität, Nachhaltigkeit und Herkunft. Unsere Aufgabe ist es, diesen Mehrwert klar zu kommunizieren. Wer versteht, was hinter einem Produkt steckt, trifft auch bewusstere Kaufentscheidungen.

Wenn Sie drei Tage Regierungschef wären, was würden Sie ändern wollen?
Ich würde für faire Spielregeln sorgen: Wer hohe Standards erfüllt, darf im Wettbewerb nicht benachteiligt werden.

Ihr Wunsch für die Zukunft?

Dass wir Wert wieder vor Preis stellen, Qualität sichern und „Made in Europe“ eine starke Zukunft geben.